
Modernisieren, Renovieren, Energie sparen
Wassersparen im Bad
Wassersparen bedeutet nicht automatisch weniger Komfort. Im
Gegenteil, die moderne Sanitärtechnik bietet heute immer mehr
Komfort und geht gleichzeitig sparsam mit dem Rohstoff Wasser um.
Beispielsweise verbrauchen moderne WCs für einen normalen
Spülgang nur noch zwischen 4 und 6 Liter Wasser gegenüber 9 Litern
bei alten Modellen. Zusätzlich trägt die Wasserspartaste am
Spülkasten zum Wassersparen bei, weil der Spülvorgang nach dem kleinen
Geschäft per Knopfdruck unterbrochen werden kann. Bei einem
Urinal benötigt man weniger Spülwasser als ein WC und in einem
Bidet können viele kleine Waschvorgänge (Füße, Kinderhände,
einzelne Kleidungsstücke) bei minimalem Wasserverbrauch vorgenommen
werden.
Ergänzend dazu werden heute wassersparende Armaturen für alle
Sanitärbereiche angeboten. Einhebelmischer haben teilweise
serienmäßige Wasserkostenbremsen, die den Verbrauch auf Wunsch
oder sogar automatisch ohne Komfortverlust um bis zu 50 %
reduzieren. Besonders sparsam geht der Thermostat mit Wasser und
Energie um. Die vorgewählte Temperatur wird sehr schnell erreicht
und stets optimal gehalten. Eine Sicherheitssperre verhindert
Temperaturen über 38 Grad. In jedem Fall kann jeder durch sein
persönliches Verhalten den Wasserverbrauch beträchtlich senken.
Besonders effektiv: Duschen statt Baden und Spartasten am WC nutzen.
Kaputte Dichtungen sollten rasch repariert oder die alte Armatur
durch Einhandmischer mit verschleißarmen Keramikdichtscheiben
ersetzt werden. Je nach Nutzungsgewohnheit können sich die
Anschaffungskosten dafür bereits nach wenigen Jahren amortisieren.
Hausbesitzer, die nähere Informationen zur Bad-Modernisierung
suchen, können die Bad-Planungshilfe der Arbeitsgemeinschaft
Wohnbau-Modernisierung, Bahnhofstr. 44, 74254 Offenau, nutzen.
Die Unterlagen sind kostenlos erhältlich unter der Tel.-Nr. 07136/
33 22, Fax 07136/85 45 oder im Internet unter: www.modernisierungs-kompass.de.
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