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Abhilfe bei feuchten Wänden

Feuchte Stellen an den Wänden sind ein Alarmzeichen, denn Feuchtigkeit zerstört auf Dauer Putz und Mauerwerk. Sie vermindert die Wärmedämmwirkung der Wände und bewirkt unbehagliches und teilweise ungesundes Raumklima. Zur Abhilfe gibt es keine Patentlösung für alle Fälle. Jeder Schadensfall muss für sich betrachtet werden. 
Hier zwei Beispiele:

Kondensfeuchte und Schimmelpilz in Raumecken:
Diese Feuchtigkeit entsteht durch Kondensation aus der Raumluft. Dies geschieht insbesondere an den kühlsten Stellen der Außenwände. Dort wird die sogenannte Taupunkt-Temperatur unterschritten. Ähnlich wie bei einem kühlen Gegenstand, den man aus dem Kühlschrank nimmt, kondensiert daran die Luftfeuchte. Behoben werden solche Schäden nur durch Erhöhung der Oberflächen-Temperatur. Dies ist durch Wärmedämmung, am besten von außen, erreichbar. Vorübergehende Besserung bringt regelmäßiges Stoßlüften, um die Luftfeuchtigkeit zu senken.

Feuchte Außenfassade:
Hier zeigt sich Feuchtigkeit in verschiedenster Form, z.B. durch Putzabplatzungen, Absandung oder auch in Form von Begrünung. Die Ursache liegt hier meist in witterungsbedingter Wasseraufnahme. Insbesondere im Sockelbereich können sich derartige Symptome auch durch aufsteigende Feuchtigkeit bilden. 

Generell gilt: Bei feuchter Fassade muss der Fachmann ran, um eine Schadensdiagnose zu erstellen. Oftmals kann durch eine Fassaden-Imprägnierung der Schaden behoben werden. Bei Algen- und Moosbildung muss nach geeigneter Reinigung ein neuer witterungsbeständiger Anstrich oder auch Neuverputz erfolgen.

Welche Maßnahmen im Einzelfall geeignet sind und was sie bringen, ist aus dem Modernisierungs-Kompass zu erfahren. Dieser kostenlose Ratgeber ist erhältlich bei Arbeitsgemeinschaft Wohnbau-Modernisierung, Bahnhofstraße 44, 74254 Offenau, Telefon: 07136/3322, Fax: 07136/8545, Internet: www.modernisierungs-kompass.de.

 

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