
Modernisieren, Renovieren, Energie sparen
Außendämmung - Innendämmung
Zur Wärmedämmung von Wänden gibt es die Möglichkeit der
Außendämmung und der Innendämmung. Beide Systeme sind vom
Wärmeschutz her gleichwertig, denn bei gleicher Dämmschicht-Dicke
ergibt sich die gleiche Dämmwirkung, unabhängig, ob die Dämmung
innen oder außen angebracht ist. Welche Maßnahme im praktischen
Fall in Betracht kommt, hängt von mehreren Faktoren ab:
Für eine Außendämmung sprechen vor allem folgende
Gründe:
- Wenn das Haus ohnehin eine Modernisierung von außen
(Reinigung, Schadensbeseitigung, Neuverputz oder Anstrich)
braucht, kann die zusätzliche Wärmedämmung gleich mit
erledigt werden.
- Wenn die Fassade verwittert ist und neu verkleidet werden
soll, bietet sich ein Wärmedämmverbundsystem oder eine
vorgehängte Fassade an.
- Wenn innen Maßnahmen nicht gewünscht werden, aber der
Wärmeschutz und die Behaglichkeit erhöht werden sollen, ist
die Außendämmung die richtige Maßnahme.
Für eine Innendämmung sprechen folgende Gründe:
- Wenn einzelne Räume nacheinander modernisiert werden sollen.
- Wenn einzelne Räume schnell aufheizbar sein sollen (z.B.
Gästezimmer).
- Wenn die Außenfassade denkmalgeschützt ist und daher eine
Außendämmung nicht möglich ist.
Welche Energieeinsparung durch eine Wärmedämmung der
Außenwände erreichbar ist und welche Dämmstoffdicken im
Einzelfall empfehlenswert sind, können sich Hausbesitzer berechnen
lassen, wenn sie den Modernisierungs-Kompass anfordern bei der
Arbeitsgemeinschaft Wohnbau-Modernisierung, Bahnhofstraße 44,
74254 Offenau, Tel. 07136/3322, Fax: 07136/8545, Internet: www.modernisierungs-kompass.de.
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