
Modernisieren, Renovieren, Energie sparen
U-Wert ersetzt k - Wert
Mit Einführung der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) wurde der
k-Wert durch den U-Wert ersetzt. Damit gilt diese Bezeichnung nun
europaweit einheitlich. Der U-Wert ist, wie bisher der k-Wert auch,
der wichtigste Wert zur wärmetechnischen Beurteilung von Bauteilen.
Er wird als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet und beschreibt den
Wärmestrom durch ein Bauteil in Watt pro Quadratmeter Fläche bei
einem Kelvin (Grad Celsius) Temperaturunterschied zwischen Innen- und
Außenseite. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist der
Wärmeschutz.
In der geltenden Energieeinspar-Verordnung werden für die
Hausmodernisierung folgende Maximalwerte vorgegeben:
Bauteil
|
U-Wert
EnEV 2002
|
bewährt
und empfohlen
|
Dachschräge
Dachboden
Flachdach
Außenwand
Kellerdecke |
0,30
0,30
0,30
0,35
0,40 |
0,22
0,22
0,20
0,35
0,35 |
Da die Energieeinspar-Verordnung für den Neubau deutlich
höheren Wärmeschutz fordert als im Bestand, ist auch bei der
Modernisierung nach Möglichkeit mehr zu tun als nur den
Mindestwärmeschutz einzuhalten. Die Rubrik "Bewährt und
empfohlen" gibt dafür die Richtwerte.
Für Modernisierer bedeutet dies beispielsweise eine zusätzliche
Dämmschicht von mindestens 8 cm Dicke auf eine bisher ungedämmte
Außenwand aus Hohlblock- oder Ziegelsteinen. Im Dach rechnet man
heute mit mindestens 16 cm Dämmstoffdicke.
Welche Dämmschichtdicke im Einzelfall ratsam ist, hängt vom
vorhandenen U-Wert und der jeweiligen Klima-Region ab. Beides wird
im Modernisierungs-Kompass berücksichtigt. Anhand weniger Angaben
zum Haus wird jedem Interessenten individuell auch die zu erwartende
Energieeinsparung durch verschiedene Maßnahmen ermittelt.
Der kostenlose Service kann unter dem Stichwort "Kompass"
angefordert werden bei der Arbeitsgemeinschaft
Wohnbau-Modernisierung, Bahnhofstraße 44, 74254 Offenau,
Telefon: 07136/3322, Fax: 07136/8545, Internet: www.modernisierungs-kompass.de
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