
Modernisieren, Renovieren, Energie sparen
Wärmedämmung im Dach
Die häufigste Methode der Dachgeschoss-Wärmedämmung ist das
Einbringen von Dämmstoffen zwischen den Dachsparren. Dies kann in
vielen Fällen vom Bauherren bzw. Modernisierer selbst ausgeführt
werden und ist daher meist auch die preiswerteste Maßnahme für
hochwertigen Wärmeschutz. Eine gute Dach-Wärmedämmung bewirkt vor
allem, dass die Wohnräume im Sommer und im Winter ein angenehmes
Raumklima erhalten. Die äußeren Temperatur-Schwankungen werden vom
Dämmstoff abgefangen, so dass die Bauteil-Oberflächen im
Dachgeschoss immer etwa die Temperatur der Raumluft annehmen. Das
macht Räume wohnlich und behaglich. Um spätere Schäden in der
Dachkonstruktion zu vermeiden, dürfen bei der Ausführung keine
Fehler gemacht werden:
- Bei der Auswahl des Materials sollte eine Dicke von mindestens
14 cm, besser 16 cm, verwendet werden. Niedrigenergiehäuser
werden mit Dämmstoffdicken von 20 cm und mehr ausgeführt.·
- Damit die Wärmedämmung beidseitig dicht an den Dachsparren
anliegt, sollten sog. Klemmfilze verwendet werden.
- Die Dachdämmung im Wohnhaus kann sowohl mit einer
Hinterlüftung (2 cm Hohlraum über der Dämmung) als auch ohne
Hinterlüftung (Sparren-Volldämmung) ausgeführt werden.
Wichtig ist in jedem Fall, dass auf der Innenseite eine
funktionsfähige, luft- und winddichte Dampfbremse angebracht
wird. Dies kann beispielsweise eine 0,2 mm dicke PE-Folie sein.
Die im Baustoffhandel angebotenen Systeme zur
Dach-Wärmedämmung sind mit ausführlichen
Verarbeitungsanleitungen versehen, an die man sich unbedingt
halten sollte.
Wer nähere Informationen zur Dachdämmung und zur
Energieeinsparung wünscht, sollte sich den Modernisierungs-Kompass
anfordern. Er ist kostenlos erhältlich unter dem Stichwort
"Kompass" bei der Arbeitsgemeinschaft
Wohnbau-Modernisierung, Bahnhofstraße 44, 74254 Offenau,
Telefon: 07136/3322, Fax: 07136/8545, Internet: www.modernisierungs-kompass.de.
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