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Magazin: Kellerausbau


Kellerabdichtung

Wichtigste Voraussetzung für ein langes Gebäudeleben ist ein trockenes Grundmauerwerk. Da der Keller oft als Wohn-, Arbeits-, Hobby-, Fitness-, Sauna- und / oder Vorratsraum genutzt wird ist es wichtig, dass ein gesundes Raumklima vorherrscht und die Kellerwände trocken sind.

Die üblicherweise verwendeten Baustoffe wie: Mauersteine, Mörtel und Beton sind porös und nehmen die im Erdreich vorhandene Feuchtigkeit auf. Darum ist eine Abdichtung der Kellerwände erforderlich. Es gibt verschiedene Arten der Feuchte und Wasserbelastung von außen und somit auch verschiedene Abdichtungssysteme.

Abdichtung erfolgt üblicherweise mit Bitumenvoranstrich und Bitumendickbeschichtung oder -bahnen. Diese Abdichtung muss dann noch mit Kunststoffnoppenbahnen oder durch Wärmedämmplatten gegen Beschädigungen geschützt werden. Eine außenliegende Wärmedämmung ist bei beheizten Kellerräumen ohnehin erforderlich.

Wasserbelastung ist außer der Bodenfeuchte noch nichtdrückendes und drückendes Wasser. Bodenfeuchte ist kapillar gebundenes Wasser und muss als Belastung immer angenommen werden. Ganz wichtig ist zu wissen, dass dieses Wasser auch entgegen der Schwerkraft nach oben fortgeleitet werden kann.

Sickerwasser wird ebenfalls zur Bodenfeuchte gezählt. Sickerwasser kann entstehen, wenn der Boden bis zu einer ausreichenden Tiefe unter der Fundamentsohle nicht bindig ist (beispielsweise, wenn der Boden aus Sand oder Kies besteht).

Als weitere Belastung würde sich auswirken, wenn sich bei starken Niederschlägen Wasser aufstaut.

Abhilfen bei Wasserbelastungen schafft eine Dränage, die das Wasser ableitet.
Bei drückendem Wasser (Grundwasser) ist eine Dränanlage erforderlich. Erforderlich ist dann eine um das Haus herum verlaufende Sickerschicht aus Kies und ein mit leichtem Gefälle verlegtes Dränagerohr zum Ableiten des Wassers.

Eine Abdichtung von innen ist insbesondere bei drückendem Wasser immer unzureichend, weil das Wasser im Mauerwerk kapillar weitergeleitet wird und irgendwo wieder zum Vorschein kommt.

Ob eine Innenabdichtung sinnvoll ist muss vom Fachmann vor Ort beurteilt werden.

 

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