bau-web.de - Bauen und Modernisieren
 
Online-Dienste
  - Energie-Check
- HausOrdner  
- Gas/Stromtarife
Informationen
  - Magazin
- Literatur
- Energie, Umwelt
- Heizölpreise
- Links
Partner
Impressum

© EN-OP-INSTITUT

homeinformationenmagazinheizung warmwasser ofenbau entwicklung heizwaermebedarf

Magazin: Heizung / Warmwasser / Ofenbau


Entwicklung des Heizwärmebedarfs im Wohnbau (kWh/m²a)

Entwicklung Heizwärmebedarf im Wohnbau

Die orange unterlegten Flächen zeigen die Bandbreite des Heizwärmebedarfs von Neubauten in der jeweiligen Baujahresgruppe.
 
Den nominal größten Effekt erbrachte die Wärmeschutzverordnung (WSV) von 1982 und dann 1995 die eine Halbierung des damaligen Heizwärmebedarfs bewirkte. Danach wurden die Vorgaben durch die Energie Einspar-Verordnung (EnEV) immer weiter verschärft, so dass der Heizwärmebedarf heutiger Häuser nur noch ca. 15 % des Wertes der Häuser aus den Nachkriegsjahren beträgt.
 
Setzt man für 10 kWh etwa 1 Liter Heizöl an so ist ersichtlich, dass sich in den letzten 30 Jahren der Jahres-Heizwärmebedarf von über 20 Liter / m² Wohnfläche auf 3-4 Liter reduziert hat. Von dieser technischen Meisterleistung der Bauindustrie und des Handwerks profitiert heute nahezu jeder. Die Heizkosten und die Umweltbelastung sind drastisch gesunken. Die Behaglichkeit in Wohnräumen ist spürbar gestiegen und gleichzeitig natürlich die beheizte Fläche pro Person.
 
Hochwertiger Wärmeschutz hat sich auf breiter Ebene durchgesetzt. Das hat auch Auswirkungen auf den Schwimmhallen-Bau gehabt, denn bei 30°C Raumtemperatur hat der hochwertige Wärmeschutz noch stärkere Auswirkungen als bei 20°C. Dennoch bleibt die Herausforderung nach bauphysikalisch sicheren Konstruktionen speziell bei Schwimmhallen. Hier hat sich die innenliegende Zusatzdämmung mit Alu-Dampfsperre über all die Jahre bestens bewährt. Schließlich ist es bei 30°C Raumtemperatur auch logisch, wenn noch zusätzlich gedämmt wird gegenüber Wohnraum mit 20°C.

 

Quelle: ISO-PLUS-SYSTEM