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Magazin: Heizung / Warmwasser / Ofenbau


Gestiegene Energiepreise durch Modernisierung kompensieren

Aufgrund der drastisch gestiegenen Preise für Öl und Gas ist im Moment die Ausgangslage für Modernisierungs-Maßnahmen nach Ansicht des Heiztechnik-Herstellers Vaillant so gut wie selten zuvor. Heizgeräte, die älter als 15 Jahren sind oder solche, die bereits heute zu hohe Abgaswerte aufweisen, sollten jetzt ausgetauscht werden. Auf diese Weise sei ein erster Teil der Investition bereits im nächsten Sommer amortisiert. Wer sich für eine Modernisierung entscheide, sollte sich insbesondere für moderne Brennwert-Heizgeräte interessieren, rät Klaus Jesse, Leiter Vertrieb Zentraleuropa bei Vaillant. Wegen der hohen Nutzungsgrade sei bei dieser Technologie die Energieersparnis gegenüber dem Altgerät am höchsten.

Fakten, die für sich sprechen
Die Schornsteinfegerstatistik zu den Abgasverlusten spricht seit Jahren eine deutliche Sprache. Von den 14,4 Millionen Heizungen, die mit Gas oder Öl betrieben werden, halten aktuell über 1,5 Millionen Geräte die zulässigen Werte nicht ein. Sie müssen in jedem Fall bis zum Ablauf der Übergangsfristen erneuert werden. Hinzu kommen laut Statistik 4,3 Millionen Gas- oder Ölheizungen, die älter als 18 Jahre sind. Auch diese Anlagen mit Nutzungsgraden von 60 bis 70 % sind weder ökonomisch noch ökologisch vertretbar. Die Bundesregierung sieht in diesen Heizgeräten eine ernsthafte Gefährdung der angestrebten Klimaschutzkonvention. Sie wird daher in den nächsten Jahren die Modernisierung von Heizgeräten aktiv forcieren.

Hausmodernisierung beginnt bei der Heizung
Im Bereich der Heizung lässt sich nach wie vor eine Modernisierung am besten rechnen. Mit einem durchschnittlichen Brennwertgerät lassen sich im Vergleich zu einem 15 Jahre alten Kessel etwa 15% Energie sparen. Das entspricht bei einem Gaspreis von 4,5 Cent pro Kubikmeter einer jährlichen Ersparnis von etwa 200 Euro. Bei steigenden Gaspreisen und mit einem noch älteren Gerät erhöht sich diese Sparquote entsprechend. Als vielfach günstigste Lösung hätten sich, so Klaus Jesse, in den letzten Jahren Brennwert-Heizgeräte heraus kristallisiert: "Zählt man sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte zusammen, lautet unsere Empfehlung in den meisten Anwendungsfällen Brennwert." Brennwertgeräte seien dank der besten Nutzungsgrade von über 100 % äußerst energiesparend, aufgrund ihrer hohen Stückzahlen technisch ausgereift und böten außerdem ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Ein guter Tausch: Gas-Brennwertkessel ecoVIT von Vaillant
Mit der neuen Kesselserie ecoVIT 226 bis ecoVIT 476 hat Vaillant den Gas-Brennwertkessel realisiert, der besonders gut für den Austausch eines atmosphärischen Heizkessels geeignet ist. Große Rohrquerschnitte, hohe Wasserinhalte, kleine Heizflächen und große Schornsteinquerschnitte sind die Charakteristiken der Anlagen aus den 70er und 80er Jahren. Die Anlagen wurden auf Vorlauftemperaturen von 60°C bis 90°C ausgelegt. Bisher erschien es als nicht sinnvoll, in diesen Anlagen Brennwertgeräte einzusetzen, da der mögliche Einspareffekt aufgrund der hohen Vorlauftemperaturen nicht gegeben schien.
Vaillant hat nun für diese Fälle im Leistungsbereich für Ein- und Mehrfamilienhäuser den Standkessel entwickelt, der diesen Anforderungen mit Brennwerttechnik gerecht wird. Der Wirkungsgrad des Kessels liegt bei bis zu 112%

Quelle: Vaillant