bau-web.de - Bauen und Modernisieren
Online-Dienste
  - Energie-Check
- HausOrdner  
- Gas/Stromtarife
Informationen
  - Magazin
- Literatur
- Energie, Umwelt
- Heizölpreise
- Links
Partner
Impressum

© EN-OP-INSTITUT

homeinformationenmagazinfenster türen haustürzukünftig mehr ..

Magazin: Bauen - Sanieren - Wohnen


Zukünftig mehr Energie einsparen

Von den fast 40 Millionen Wohnungen in Deutschland sind rund 75 Prozent mehr als 30 Jahre alt – ebenso wie ihre Fenster. Besonders im Winter geben deshalb viele Altgebäude einen Großteil der erzeugten Wärme über die Fenster und Rahmen nach außen ab. Durch die stetig wachsenden Energiepreise steigen jedoch auch die Heizkosten immer weiter an.

Um zukünftig alle Gebäudeöffnungen vor unerwünschten Witterungseinflüssen durch Sonnenstrahlen, Kälte oder Wind das ganze Jahr über zu schützen, bringen viele Hausbesitzer Rollos an ihren Fenstern an. Im Winter halten sie die Wärme in den Räumen, im Sommer schützen sie die Räume vor der Hitze. Durch die dämmende Luftschicht zwischen den heruntergelassenen Rollläden und den Fensterscheiben werden die Energiekosten langfristig gesenkt. Andernfalls kann man natürlich auch die Fenster ausbessern oder ganz austauschen lassen, was natürlich mit noch mehr Kosten verbunden ist.

Neue Fenster kaufen

Die Wärmedämmung eines Hauses kann noch so gut sein – wenn die Fenster undicht sind, geht wertvolle Energie verloren. Um die thermischen Schwachstellen auszubessern, können die Gebäudeöffnungen durch moderne Fenster ersetzt werden. Diese schließen luftdicht ab und geben keine Wärme mehr nach außen ab. Beim Kauf sollte man dennoch darauf achten, wie hoch die Dämmfähigkeit des Glases ist. Weiter gehören an die kalte Nordseite eines Hauses immer besser gedämmte Fenster als an die warme Südseite, wo die Sonnenenergie durchaus durch das Glas eindringen können soll.

Alter Fenster modernisieren

Im Gegensatz zum Neukauf ist die Modernisierung alter Fenster etwas preisgünstiger. Der Wärmeverlust kann beispielsweise um bis zu 50 Prozent verringert werden, wenn man seine Fenster mit einer Zweischeiben-Isolierverglasung ausstattet. Entscheidet man sich hingegen für eine Dreischeibenverglasung, kann man sogar um die 85 Prozent Energie sparen. Sind Gläser und Rahmen noch relativ gut erhalten, können alternativ auch Isolierfolien von innen auf den Rahmen geklebt werden. Das spart Zeit und Kosten.

Hauptsache dicht!

Egal, ob man seine Fenster durch neue ersetzt, alte modernisiert oder mit Rollos ausstattet – die Gebäudeöffnungen sollten niemals Zugluft durchlassen. Um den unerwünschten Luftstrom zu unterbinden, kann man unterschiedliche Dichtungsbänder anbringen. Je nachdem, wie groß die Luftspalten am Fenster sind, müssen die Dichtungen aus Gummi, Schaumstoff oder Gaze bestehen. Umso dichter das Fenster am Ende ist, desto weniger Luft kann hinein- oder hinausströmen. Allerdings kann dann auch keine feuchte Luft mehr aus den Räumen entweichen, weshalb man die Wohnung immer regelmäßig lüften sollte. Andernfalls kann sich unerwünschter Schimmel bilden, was natürlich nicht Sinn der Sache ist.