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Schnelle Durchtrocknung mit einem speziellen
Infrarot
In vielen Gebäuden müssen sich Hausbesitzer mit dem Problem der
feuchten Wände herumschlagen.
Die Ursachen sind häufig:
- Aufsteigende Nässe bzw. Eindringen von Wasser durch fehlende
bautechnische Sperren.
- Eindringen des Wassers infolge defekter Leitungen, undichter
Dächer usw..
- Folgen von Hochwasser, Überschwemmungen usw..
- Niederschlag der Raumfeuchte durch fehlende Luftzirkulation.
Die Folgen sind eine eingeschränkte Nutzung des Wohnraums bis hin
zur Unbewohnbarkeit der betroffenen Räumlichkeiten.
Zur Beseitigung dieser Schäden werden meist Entfeuchtungs- bzw.
Heizgeräte eingesetzt in der Hoffnung, die betroffenen Wände schnell
zu trocknen. Das Ergebnis ist jedoch eine nur an der Oberfläche
sichtbare Trocknung, die auch nach mehreren Wochen nur 4 bis 6 cm tief
reicht.
Im überwiegenden Teil des Mauerwerkes, dem Fußboden und erst
recht im Kellerbereich sitzt noch viel Wasser. Dieses dringt recht
bald wieder über die Kapillaren in die vorübergehend trockene Zone
bis zur Oberfläche vor, führt zu Folgeschäden und häufig zur
Schimmelbildung, z.B. bei Anstrichen oder Tapeten. Bis zur
endgültigen Trocknung mit Entfeuchtern, die i. d. R. auf Tagesbasis
angemietet werden müssen, vergehen Monate.
Eine Alternative dazu stellt das Trocknen mit Infrarot dar. Es wird
sowohl von Fachbetrieben als auch von Privatpersonen angewendet. Setzt
man spezielle Infrarotgeräte ein, die vorwiegend die Wellenlänge des
Infrarot produzieren, die besonders gut vom Wasser in Wärme
umgewandelt wird, so erlangt man eine mit bisherigen Geräten nicht
erreichbare Tiefenwirkung. Durch die gute Wärmeleitfähigkeit des
Wassers wird die Wärme in die Tiefe der Wand weitergeleitet.
Diese neuartigen Geräte emittieren vor allem unschädliches
Infrarot im Bereich von 3 µm. Die ständige Energiezufuhr bewirkt das
Verdunsten des Wassers an der Wandoberfläche und somit das Nachziehen
des Wassers aus der Tiefe der Wand. Die so in den Raum beförderte
Feuchtigkeit kann weiter durch ein geöffnetes Fenster (ausreichende
Belüftung) nach außen transportiert werden. Bei fehlenden
Lüftungsmöglichkeiten kann zusätzlich ein Entfeuchtungsgerät
eingesetzt werden.
Voraussetzung ist, wie bei allen herkömmlichen Trocknungsmethoden,
dass die Feuchtigkeit über die Wandoberfläche entweichen kann.
Mit diesem Verfahren, welches von der Firma IBT.InfraBioTech GmbH
in Freiberg entwickelt und patentiert wurde, wurden bereits Wände mit
einer Dicke bis 1 m durchgehend, auf schonende Art, schnell und
zuverlässig getrocknet. Die seit August 2002 auf dem Markt
erhältlichen Infrarot-Schnelltrockner sind inzwischen bei mehr als
100 Fachfirmen und über 400 Haubesitzern deutschlandweit im Einsatz.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass das Austreiben der Feuchte
aus der Tiefe der Wand in einem wesentlich kürzeren Zeitraum als mit
herkömmlichen Verfahren erfolgt. Die behandelte Fläche einer 36 cm
dicken Wand kann in 12 - 24 Stunden durchgehend getrocknet werden.
Damit werden die geschädigten Räume schon nach Tagen anstatt nach
Monaten wieder bewohnbar. Vergleicht man die Gesamtkosten einer
Trocknung mit Entfeuchtern und dem Einsatz der speziellen
Infrarottrocknung, dann können Kosteneinsparungen von ca. 50 %
erzielt werden.
Ein zusätzlicher Vorteil: Die meist mit der Feuchte auftretenden
Mikroorganismen (Schimmel, Schwamm usw.) werden an der Oberfläche
durch die Wärme bzw. den Entzug der Feuchte bekämpft.
Die in dieser Darstellung aufgeführten Sachverhalte gelten in
gleicher Weise auch für Fußböden.
Ergänzende Informationen finden Sie hier: Ausbauen
+ Modernisieren - Sanieren
Quelle: IBT.InfraBioTech GmbH, 09599 Freiberg
Autoren: W. Reh, Dr. P. John, Freiberg
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