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Magazin: Planen, Bauen und Sanieren

Gesundheitsprobleme durch Wohngifte erkennen - Ursachen aufdecken und bewerten

Zunehmend kommen Menschen mit sehr diffusen Beschwerden in die Arztpraxen und eine Einordnung in die üblichen Krankheitsbilder ist oft nicht möglich. Häufig entsteht dabei der Verdacht, dass diese Beschwerden von Umweltbelastungen kommen. Aber ohne genaue Kenntnis der Wohn- und Arbeitsbedingungen der Betroffenen kann der Arzt kaum Rückschlüsse ziehen, denn labormedizinische Untersuchungen allein bringen nicht die gewünschte Klärung. Die Umweltambulanz übernimmt die Aufgabe, den häuslichen Bereich der Patienten umfassend zu untersuchen und zu begutachten. Bei Bedarf und auf Anforderung des Arbeitgebers beraten wir natürlich auch am Arbeitsplatz.

Bundesweite Qualitätssicherung

Die Umweltambulanz arbeitet bundesweit. Neben der Zentrale in Lübeck gibt es Verbundpartner in allen Bundesländern, die in enger Kooperation und nach den gleichen Methoden und Bewertungskriterien arbeiten. Der Aufbau der Qualitätssicherung nach der Normenreihe DIN ISO 9000 ist in Vorbereitung.

Vertrauensvolle Arbeit

Nach tausenden von Beratungen und Messungen haben unsere Umweltambulanzen in Deutschland ein hohes Maß an Erfahrung. Durch die Kooperation mit erfahrenen Umweltmedizinern, Toxikologen und Krankenkassen wird eine angemessene Beurteilung der gemessenen Schadstoffe gewährleistet. Interessenkonflikte können nicht entstehen, da die Umweltambulanz keine Sanierungsmittel oder -methoden verkauft oder vermittelt.

Sehr unterschiedliche Schadstoffe

Formaldehyd ist ein sehr bekannter Schadstoff und gast insbesondere aus Spanplatten aus, die in Möbeln, Paneelen, Fußböden oder Trennwänden verwendet werden. Die heute geltende "E1-Norm" gilt nur unter Laborbedingungen, aber nicht für Wohnungen. Hohe Ausdünstungen von Formaldehyd können zu Schleimhautreizungen, Kopfschmerzen, chronischen Erkältungen und Allergien führen.

Holzschutzmittel wie Pentachlorphenol (PCP), Lindan oder Dichlofluanid sind oftmals die Ursache für langwierige und diffuse Erkrankungen. Die Wirkstoffe gegen Insekten- und Pilzbefall können nach der Anwendung in Innenräumen auch für den Menschen gefährlich sein. Neben Atemwegsproblemen, Kopfschmerzen, Allergien und rheumatischen Erkrankungen können auch Antriebsstörungen und Depressionen auftreten. Zu den "modernen" Schädlingsbekämpfungsmitteln gehören die Pyrethroide (z.B. Permethrin), die häufig auch in Wollteppichen als Mottenschutzmittel eingesetzt werden. Die Gefährdungsabschätzung für eine Langzeitbelastung kann in der Regel nur über eine Material- oder eine Staubprobe erfolgen.

Lösemittel belasten die Menschen häufig direkt nach Baumaßnahmen und stammen z.B. aus Teppichen, Klebern, Sprays, Lacken und Farben. Achtung: Auch aus den als "wasserlöslich" und als "lösemittelfrei" gekennzeichneten Materialien können flüchtige organische Verbindungen ausgasen. Über die Atemluft gelangen die Lösemittel in die Lunge, von wo aus sie über das Blut in die einzelnen Organe transportiert werden. Neben einer narkotisierenden Wirkung können Schwindelgefühle, Reizungen und andere Störungen auftreten.

Auch biologische Stoffe können krankmachen

Pilze und Bakterien werden zunehmend als Verursacher von Erkrankungen wie z.B. Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden und häufige Erkältungen erkannt. Neben den leicht erkennbaren Pilzbelastungen an den Wänden gibt es viele Fälle, wo der Befall versteckt ist und nur durch spezielle Untersuchungen festgestellt werden kann. Eine Methode ist der Einsatz eines "Pilzspürhundes", der mit seinem feinen Geruchssinn Pilzbefall auch an schwer zugänglichen und verdeckten Stellen aufspürt.

Die Zahl der gesundheitsgefährdenden Stoffe ist groß

Weitgehend unbeachtet sind eine ganze Reihe anderer Stoffe, die im Haus vorkommen können und unter bestimmten Umständen gefährdend wirken. Die Umweltambulanz bezieht diese Stoffe in die Untersuchungen ein und wendet standardisierte Messverfahren an für:

- Weichmacher in Kunststoffen

- PCB in Dichtungsmassen und Kondensatoren

- Blei und Kupfer im Trinkwasser

- Asbest- und Mineralfaser aus Brandschutz und Wärmedämmung

- Benzol in Kraftfahrzeugen

- Stickoxide und Kohlenmonoxid aus Heizungsanlagen

Eine Beratung und orientierende Messungen für elektrische und magnetische Felder sind auf Anforderung möglich.

Im Rahmen des Gesamtkonzeptes werden folgende Umstände erfasst und bewertet:

- geschilderte Krankheitserscheinungen und -verlauf bei allen Familienmitgliedern

- vorhandene labormedizinische Daten

- Einsatz von schadstoffbelasteten Baumaterialien

- Baufehler oder Durchfeuchtungen

Auf der Grundlage dieser Daten werden bedarfsorientierte Messungen der Raumluft, im Staub oder an Materialien durchgeführt. Die Ergebnisse dienen den Ärzten zur Diagnose und können in Gutachten verwendet werden.

Quelle:
Umweltambulanz
Dipl.Phys. Manfred Künzler
Schützenstr. 21
91625 Schnelldorf

Tel.: 07950 - 925021
Fax: 07950 - 925022

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