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Wassersparen in Küche und Bad

Warmer Regen für die Haushaltskasse

Zu jeder Zeit warmes Wasser in Bad und Küche gehört heutzutage zum selbstverständlichen Wohnkomfort. So viel Bequemlichkeit gibt’s freilich nicht zum Nulltarif: Sie kostet wertvolle Energie. In Privathaushalten liegt der Energieanteil der Warmwassererzeugung derzeit bei durchschnittlich rund 20 Prozent. Dieser Anteil steigt beständig, nicht zuletzt weil aufgrund verbesserter Wärmedämmung und hocheffizienter Heiztechnik für die Raumwärme immer weniger Energie benötigt wird. So kann in einem Niedrigenergiehaus der Energieanteil der Warmwasserbereitung bereits 50 Prozent und mehr ausmachen.

Energiesparen beginnt schon bei der Erzeugung des warmen Wassers. Die Aufbereitung über die Zentralheizung ist eine sehr ökonomische Methode, wenn an mehreren Stellen im Haus warmes Wasser benötigt wird, klärt das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e. V. (IWO) auf. So liefert die moderne Ölheizung zuverlässig, komfortabel und vor allem preisgünstig das warme Nass. In den Wintermonaten wird das Warmwasser vom Ölheizkessel fast „nebenbei“ mitproduziert, doch auch im Sommer, wenn nur Warmwasser für Bad und Küche benötigt wird, arbeitet ein moderner Ölheizkessel wirtschaftlich.

Ölheizkessel mit integrierter Warmwasserbereitung, so genannte Öl-Units, sind eine platzsparende Lösung für die zentrale Warmwassererzeugung. Dabei ist der Warmwasserspeicher über oder unter dem Heizkessel angeordnet. Gerade mal einen Quadratmeter Stellfläche benötigt eine solche Kompaktanlage im Einfamilienhaus. Bei einem größeren Haushalt mit höherem Warmwasserbedarf empfiehlt sich ein separater Warmwasserspeicher mit größerem Volumen, der neben dem Heizkessel aufgestellt wird. Die Warmwasserspeicher sind heute derart gut wärmegedämmt, dass nur minimale Auskühlungsverluste entstehen.

Der größte Teil des Warmwassers wird im Bad verbraucht. Folgerichtig lautet beispielsweise ein Spar-Tipp aus dem Bundeswirtschaftsministerium: Lieber duschen als baden. Denn beim Vollbad in der Wanne wird dreimal so viel Energie verbraucht wie bei einem sechsminütigen Duschbad – der Frischwasser-Mehrverbrauch und die hohen Abwassergebühren gar nicht gerechnet.

Wer während des empfohlenen dreiminütigen Zähneputzens das warme Wasser laufen lässt, vergeudet jedes Mal rund 15 Liter. Das summiert sich bei täglich zweimaligem Zähneputzen pro Jahr auf knapp elf Kubikmeter Trinkwasser, die zunächst erhitzt werden müssen, dann aber ungenutzt im Kanal verschwinden.

Sorgsamer Umgang mit Wasser hilft also, Energie und Kosten zu sparen.

 

Quelle: IWO

 

 

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