
Umweltschonend: Die moderne
Ölheizung
Umstellung von Festbrennstoff-Öfen wird finanziell
unterstützt.
Der Anteil der zuvor dominierenden Kohlebeheizung in
den neuen Bundesländern ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich
zurückgegangen. Mittlerweile wird nur noch etwa jede achte Wohnung mit
Festbrennstoff beheizt, allerdings mit regionalen Abweichungen. So
liegt der Anteil der kohlebeheizten Wohnungen in Sachsen um rund ein
Viertel höher als in Brandenburg.
Mit dem Rückgang der Kohleheizung ist die Luft in den
neuen Ländern zwar deutlich besser geworden, trotzdem ist der Anteil
der Kohleöfen in vielen Gegenden noch so hoch, dass es lokal immer
wieder zu erheblichen Belastungen kommt. Deshalb wird die Umrüstung
veralteter Festbrennstoff-Heizungen nach wie vor von Bund und Ländern
gefördert. Denn fortschrittliche Zentralheizungssysteme wie
beispielsweise die moderne Ölheizung emittieren weit weniger
Schadstoffe und gelten, obwohl ebenfalls fossile Brennstoffe verwendet
werden, als umweltschonend. Das Umweltzeichen Blauer Engel bestätigt
dies.
So vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im
Rahmen des Wohnraummodernisierungsprogramms für die neuen Bundesländer
zinsgünstige Kredite. Gefördert werden sowohl Eigenheime als auch
vermietete Wohnungen. Formulare gibt es bei allen Kreditinstituten,
die im Übrigen auch die gesamte Auszahlungsabwicklung übernehmen.
Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Sanierungsarbeiten gestellt
werden.
Außerdem unterstützen alle ostdeutschen Bundesländer
die Umstellung von Festbrennstoff-Heizungen auf schadstoffarme
Heizsysteme mit eigenen regionalen Förderprogrammen. Ganz neu
beispielsweise ist ein Sonderprogramm des Landes Sachsen für das
Erzgebirge. Da in diesem Gebiet kohlebeheizte Wohnungen mit einem
Anteil von 35 Prozent überproportional vertreten sind, sollen im
Interesse der Luftreinhaltung zusätzliche Anreize zum Umstieg auf
emissionsarme Heizsysteme geschaffen werden. 30 Prozent der
Umstellungskosten übernimmt das Land, bei der gleichzeitigen
Installation einer Solaranlage sogar 40 Prozent.
Infos zu allen Fördermöglichkeiten auch für die
Modernisierung veralteter Heizungsanlagen in den neuen Bundesländern
gibt es beim Institut für wirtschaftliche Oelheizung e. V. (IWO) unter
der Telefonnummer (0 40) 23 51 13 40, per Telefax (0 40) 23 51 13 28
oder im Internet unter www.iwo.de.
Die Umstellung einer alten Festbrennstoff-Heizung auf
die moderne Ölheizung bringt nicht nur einen Gewinn für die Umwelt,
sondern auch ein Plus an Komfort. Eine intelligente Regelung sorgt
rund um die Uhr automatisch für die gewünschte Raumtemperatur.
Obendrein lohnt sich die Entscheidung für moderne Ölheiztechnik auch
finanziell.
Das liegt nicht zuletzt an der sparsamen Betriebsweise
moderner Ölheizkessel. Dank fortschrittlicher High-Tech-Komponenten
und einer optimalen Abstimmung von Brenner, Kessel und Steuerung
erreicht die moderne Ölheizung Jahresnutzungsgrade von 92 Prozent und
mehr. Eine ältere Festbrennstoff-Heizung dagegen kommt im Schnitt
gerade mal auf einen Nutzungsgrad von 53 Prozent. Das heißt: Sie setzt
übers Jahr betrachtet aufgrund sehr hoher Abgas-, Oberflächen- und
Auskühlungsverluste den eingesetzten Brennstoff nur etwa zur Hälfte in
Nutzenergie um.
Übrigens: Als Aufstellort für den Heizöltank bietet
sich der ehemalige Kohlenkeller geradezu an. Eine platzsparende Lösung
für die Heizölbevorratung ist aber auch der Heizungsraum selbst. Bis
zu 5000 Liter dürfen dort gelagert werden.
Jahresnutzungsgrad
... einer älteren
Festbrennstoff-Heizung |
... einer modernen
Ölheizung |
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Quelle: IWO
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