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 Wärmepumpe und Erdsonde
Die Wärmepumpen-Heizung gewinnt wieder an Bedeutung. Das ist auf
zwei wesentliche Gründe zurückzuführen:
- Steigende Energiepreise
- Sinkender Heizenergiebedarf von Gebäuden.
In der Vergangenheit war der Heizenergiebedarf so hoch, dass sich
für den Privathaus-Bereich eine Wärmepumpen-Heizung sehr schwierig
darstellen ließ. Heute werden Häuser und auch Modernisierungen
realisiert, die zu einem Heizenergiebedarf von unter 50 kWh pro m²
Wohnfläche führen. Dies ist aus fachlicher Sicht auch anzustreben,
wenn man ernsthaft erwägt eine Wärmepumpe monovalent zur Raumheizung
einzusetzen. Für viele bestehende Häuser bedeutet das, dass im ersten
Schritt der Wärmeschutz deutlich verbessert werden muss und dann im
zweiten Schritt die Wärmepumpenanlage realisiert werden kann.
Bezüglich der Wärmequelle hat sich die Erdsonde als praktikabel und
vorteilhaft herauskristallisiert, da sie wenig Platz beansprucht und
zuverlässig Wärme zur Verfügung stellt.
Um die Entscheidung für eine Wärmepumpen-Heizung kompetent
vorzubereiten, ist der Rat eines erfahrenen Heizungsexperten notwendig.
Er muss den Wärmebedarf, die vorhandenen Heizanlage
(Wärmeverteilsystem) und das Wärmeangebot individuell beurteilen und
die Anlage dann für diesen Anwendungsfall konzipieren.
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