bau-web.de - Bauen und Modernisieren

bau-web.de bietet
Ihnen die meistge-
nutzten Ratgeber
für Bauherren in
Deutschland.

Online-Dienste
  - Kompass
- Baut
- HausOrdner
- Energie-Check

- Prospekt-Aktuell
- Gas/Stromtarife
Informationen
  - Produkt-Infos
- Magazin
- Literatur
- Baurecht
- Energie, Umwelt
- Heizölpreise
- Versicherungen
- Links
Presseinfos
Partner
Sitemap
Impressum

© EN-OP-INSTITUT

homefachinformationen tipps

Informationen zum Thema Bauen und Modernisieren


Bodenaufbau für Fußbodenheizung 

Konventionelle Boden-Konstruktionen für Fußbodenheizung benötigen ca. 65 mm Estrichhöhe. Dieser Estrich bedeutet ein zusätzliches Gewicht von ca. 130 kg/m². Dieses Zusatzgewicht muss insbesondere bei Holzbalken-Decken statisch berücksichtigt werden.

Da zur reinen Estrichhöhe auch noch Trittschallschutz und Wärmeschutz hinzukommen sind derartige Fußbodenheizungs-Konstruktionen für den nachträglichen Ausbau oft zu hoch und daher nicht geeignet.

Alternativ dazu gibt es Trockenbausysteme mit einfach zu verlegenden Estrichelementen als Last- und Wärmeverteilschicht für den nachträglichen Einbau. Diese sind leichter und erheblich dünner aufgebaut.

Unterscheidungen gibt es bei

  • Warmwasser-Fußbodenheizungen: Hier werden spezielle, vorgefertigte Elemente zur Aufnahme der Heizrohre verwendet. Diese sind in der Regel aus Polystyrol, Polyurethan etc. hergestellt und benötigen auch Aufbauhöhen von mehreren Zentimetern.
  • Elektro-Fußbodenheizungen: Für Modernisierungen eignet sich das so genannte Flächenheizelement. Dieses vorkonfektionierte Heizelement hat eine Bauhöhe von weniger als 3 mm.
    Flächenheizelemente können direkt auf vorhandenen Untergrund verlegt werden. Danach erfolgt eine Abdeckung mit Dünn- bzw. Mittelbettmörtel. Allerdings sollte der Wärme- und Trittschallschutz vorher von einem Fachmann geprüft werden.
    Als Endbeschichtung folgen Fliesen oder keramische Platten in einem für die Fußbodenheizung geeigneten Dünnbettmörtel.

Folgende Bodenbeläge sind fußbodenheizungsgeeignet:
Natur- oder Betonstein, Textilbeläge, PVC, Linoleum, Laminate, Parkett, Kork.

Wichtig ist darauf zu achten, dass der ausgewählte Bodenbelag auch vom Hersteller / Anbieter als fußbodenheizungsgeeignet ausgewiesen ist. Die zugelassenen Teppichböden sind mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet.

Generell ist der Wärmedurchlasswiderstand des Bodenbelags auf maximal R = 0,15 m²K/W zu begrenzen, damit die Fußbodenheizung genügend Wärme an den Raum abgeben kann. Nachträglich ausgelegte Teppiche können die Wärmeabgabe über die Fußbodenfläche erheblich mindern.

Da die speziellen Lösungen für den Altbau technisch sehr vielfältig sind und immer an die örtliche Situation angepasst werden müssen, ist dringend vor der Maßnahme zu einer Beratung durch einen Fachhandwerker (z.B. Raumausstatter) zu raten.


zurück>>

 

 

Führende Unter-
nehmen
der deut-
schen Bauwirt-
schaft arbeiten mit
uns zusammen,
um Sie zu beraten.


 

Kostenlose Ratgeber für Bauherren und Modernisierer