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 Holzarten für Terrassen und Pflegehinweise
Holz fügt sich gut in den Garten ein. Dieses und noch einiges spricht
für Holz als Terrassenbelag. Ein Holzdeck kann man schon innerhalb eines
Tages verlegen. Außerdem ist der Werkzeugeinsatz überschaubar. Holz
fühlt sich warm an und ist sehr dauerhaft bei richtiger Verarbeitung.
Ohne besonderen Schutz eignen sich folgende Holzarten:
- Sibirische Lärche
- Douglasie
- Bangkirai
- kanadische Rotzeder
Beläge aus Kiefern- oder Fichtenholz müssen druckimprägniert sein, um
dem Wetter zu widerstehen. Die einzelnen Hölzer sind auf Abstand zu
verlegen, damit Wasser rasch abfließen kann.
Die Unterkonstruktion bei allen Holzarten muss so ausgebildet sein,
dass das Holz immer gut abtrocknen kann. Bei Staunässe können bereits
nach wenigen Jahren Probleme auftreten. Zur Abführung des
Oberflächenwassers sind Terrassen generell in einem leichten Gefälle
(ca. 2 %) herzustellen.
Am preiswertesten kommt man mit druckimprägnierter Kiefer. Terrassen
aus Harthölzer mit Unterkonstruktion sind haltbarer, können je nach
Holzart aber deutlich mehr kosten. Der Fachmann setzt in der Regel
beidseitig geriffelte Dielen ein. Sie sind deutlich rutschfester als
glattes Holz und verziehen sich weniger leicht. Dielen aus Hartholz bei
einem Querschnitt von etwa 140/25 mm sind schon für rund 3,- EUR pro
laufendem Meter zu haben.
Pflegetipps
Bei druckimprägnierten Hölzern und bei Harthölzern bildet sich mit
der Zeit eine silbergraue Patina. Wer den ursprünglichen Holzton
erhalten will, verwendet Spezialöle abgestimmt auf die Holzart.
Das Öl ist zudem wasserabweisend und bietet einen zusätzlichen Schutz.
Die eigentliche Reinigung erfolgt durch Kehren, also möglichst trocken.
Hartnäckiger Schmutz ist mit dem Hochdruckreiniger entfernbar. Einmal im
Jahr kann man gegen Moose einen Grünbelagentferner einsetzen.
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