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Informationen zum Thema Bauen und Modernisieren


Dichte Fugen zwischen Wand und Fenster

Alte Fenster sind Schwachstellen: Kostbare Wärme schlüpft durch Fugen, dünne Rahmen und simples Glas. Auch Isolierglas, vor 1987 eingebaut, lässt noch reichlich Energie entweichen. Neue Fenster mit U-Werten von 1,1 – 1,4 sammeln mehr Energie, als sie verlieren (Ausnahme: Nordseiten). Man kann auch lediglich das Glas austauschen; dazu müssen aber die Rahmen stark genug sein. Man kann auch mit Renovierfenstern Rahmen überdecken oder am besten komplett neue Fernster einbauen lassen. Wichtig ist in jedem Fall die Fuge zwischen Fenster und Wand.
Dort gibt es immer einen Spalt, unterschiedlich breit, früher mit Zeitungspapier verstopft, oft hohl. Natürlich sieht man das nicht, weil Putz, elastische Fugen oder Leisten das Problem überdecken. Testen Sie die Naht bei windigem Wetter mit Händen, Kerzenflamme, einem Oberflächenthermometer oder einem Thermogramm vom Fachmann.

Die EnEV, RAL- und DIN-Normen legen fest, wie die Kunst der Fuge heute aussehen muss: innen und außen zweimal abgedichtet; außen dampfdurchlässig, aber regen- und luftdicht. Hersteller bieten dazu spezielle Dichtsysteme. Zuerst wird der Spalt zwischen Fensterrahmen und Wand rundum mit PUR- Montageschaum lückenlos verfüllt. Zusätzliche Winddichtung wird dann durch so genannte Kompribänder erzeugt, die innen und außen mittels Abdeckleiste befestigt werden.

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