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 Dachgeschoss-Ausbau mit Leichtbau-Wänden
Kostengünstige Montagewände ermöglichen familiengerechte
Grundrissgestaltung
Jahrhunderte lang mussten es schwergewichtige Wände sein, welche in
einem Haus die einzelnen Zimmer voneinander trennten, obwohl dies in den
meisten Fällen gar nicht notwendig war. Heute hat sich diese Einstellung
dank wesentlicher Fortschritte in der Bautechnik grundlegend geändert.
Im Neubau und bei der Modernisierung werden heute so genannte
Massivbauplatten eingesetzt. Mit der 25 mm dicken und stabilen Platte
lassen sich ohne Verzicht auf Qualität und in kostengünstiger Bauweise
alle nicht tragenden Raumtrennwände erstellen. Ohne schwerwiegende
Eingriffe in die Bausubstanz kann man noch nach Jahren den Grundriss
nach dem individuellen Wohnbedarf seiner Familie ändern.
Vorteile der Leichtbauwand
Schlanke Wandkonstruktionen, dadurch mehr Wohnraum. Elektro-,
Telefon-Leerrohre und Sanitärinstallationen können im Wandhohlraum
preiswert verlegt werden; guter Schallschutz ist ebenso
selbstverständlich wie Feuerschutz. Je frühzeitiger Wände in die Planung
einbezogen werden, desto niedriger werden die Kosten ausfallen.
Überrascht ist der Bauherr über die große Stabilität dieser Platte, die
neben den bereits genannten Vorzügen eine ideale Voraussetzung für
kostengünstige und robuste Wandkonstruktionen bietet. Gerade durch die
schnelle und trockene Montage wirkt sich die Massivbauplatte sehr
günstig aus.
Aufhängen von Lasten: Kein Problem
Trennwände aus Gipsbauplatten hatten mit so manchem Vorurteil zu
kämpfen. Das Wichtigste davon: Wenn es um Aufhängen von Lasten ginge,
könnten die dünnen Gipsplatten nicht mithalten. Zum einen sind
Gipsbauplatten gar nicht mehr so dünn: Mit der 25 mm dicken
Massivbauplatte, die im Trockenausbau mehr und mehr Verbreitung findet,
lassen sich schon recht robuste Wände erstellen. Zum anderen bieten die
homogene, dichte Gipsstruktur und die stabilisierenden Kartonoberflächen
einiges an Tragfähigkeit.
Natürlich kommt es dabei auch auf den entsprechenden Dübel an. Und
hier bietet der Markt heute für jeden Befestigungsfall das passende
Produkt; angefangen bei so genannten Direktbefestigern, die sich zum
Aufhängen von leichteren Lasten eignen, über die höher belastbaren
Spezialhohlraumdübel aus Metall und Kunststoff, bis hin zu den
Universal- oder Mehrzweckdübeln, die sich bei massiven und hohlen
Bauteilen gleichermaßen einsetzen lassen.
Schon mit solch einem Universaldübel (6, 8 oder 10 mm Durchmesser)
erreicht man bei der Massivbauplatte höhere Haltewerte (Bruchlasten) als
etwa bei massiven Bimssteinwänden. Noch einiges mehr können Sie den
Metall-Hohlraumdübeln anhängen.
Das richtige Befestigungsmittel vorausgesetzt, sind Trennwände aus
Massivbauplatten für alle üblicherweise in einem Haushalt vorkommenden
Wandlasten bestens gerüstet.
Beispiel gefällig? – Nach DIN 18183 sind für Massivbau-Platten-Wände
Konsollasten bis zu 70 kg pro Wandmeter zulässig: Sie könnten also
getrost einen Sack Zement auf Ihrem Bücherregal lagern, wenn Sie
wollten.
Schallschutz für ungestörtes Wohnen
Wer vom Umweltschutz redet, kann vom Lärm nicht schweigen. Denn Lärm
ist ein lästiger Umweltstressor und mit Recht der meist erforschte. Er
belastet Menschen tausendfältig. Es ist noch lange nicht Allgemeingut,
dass gesundes Wohnen auch eine Frage des Schallschutzes ist, von außen
wie im Hausinnern.
Als Schall bezeichnet man Druckschwankungen, die sich in Luft, Wasser
und festen Körpern wie z.B. Wänden fortpflanzen und auch das Trommelfell
unseres Ohres zum Schwingen bringen. Deshalb ist das Ziel von
Schallschutzmaßnahmen, diese Schwingungen, diese Schallwellen zu
unterbrechen.. Dabei sind auch die Schall-Längsleitungen und die
Schallnebenwege wie Wandanschlüsse, Fugen und Rohrleitungen zu
berücksichtigen.
Zweischalige Raumtrennwände aus Metallständerprofilen 100, 125 und
150 mm dick, die mit 25 mm starken Gips-Massivbauplatten beplankt
werden, bringen erstaunliche Schalldämmwerte. Sie überschreiten die
Empfehlung der Schallschutz-DIN für Räume unterschiedlicher Nutzung,
z.B. für Trennwände zwischen Schlaf- und Wohnraum. Mit 40 mm
Mineralwolle erreichen Sie ein bewertetes Schalldämm-Maß von 46 dB
/Dezibel) – bei einer Wanddicke von nur 100 mm und einem Flächengewicht
von nur 50 kg/m². Herkömmliche, monolithische Wände müssten dafür ein
Flächengewicht von 230 kg/m² haben. Bei Wohnungstrennwänden lassen sich
gar Werte bis 54/55 dB erzielen.
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