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Informationen zum Thema Bauen und Modernisieren


Estrich in Trockenbauweise

Während Teppiche, Fliesen oder Parkett als sichtbarer Ausdruck einer gemütlichen Einrichtung allgemein Beachtung finden, werden die „unsichtbaren“ Attribute oft genug vernachlässigt. Gemeint ist die wirksame Schall- und Wärmedämmung!

Ärgernisse wie knarrende Dielen, Trittschall oder ewig kalte Füße – in älteren Häusern nicht selten an der Tagesordnung – lassen sich bei ohnehin anstehenden Renovierungsarbeiten mit einem neuen Unterboden relativ leicht beheben. Und beim Dachgeschossausbau wird damit von vornherein unnötigem Lärm oder Wärmeverlusten ein wirksamer Riegel vorgeschoben.

Seit Jahren bewährt sich hier der Einbau von Trockenunterboden-Elementen, die kaum Schmutz verursachen. Am Markt gibt es beispielsweise Einfach-Elemente, 25 mm dick, oder Verbund-Elemente mit Polystyrol-Auflage (Gesamtdicke 45 oder 55 mm). Der Untergrund muss für das Verlegen der großflächigen Elemente (200 x 60 cm) planeben sein. Größere Unebenheiten werden mit Trockenschüttung ausgeglichen. Für kleinere reicht Fließ-Bodenspachtelmasse. Da die Elemente miteinander verklebt werden, entsteht eine „schwimmende“ Estrichplatte. Sie bremst die Schallübertragung zum darunter liegenden Geschoss.

Trockenböden sind sofort nach dem Verlegen begehbar. Schon 24 Stunden später lassen sie sich mit Spannteppich, Fliesen oder Parkett belegen.

Auch für Bäder und Küchen

Derartige Trockenunterböden eignen sich im häuslichen Bereich übrigens sogar für Feuchträume wie Küche oder WC, denn die Elemente sind durch eine Spezial-Kaschierung gegen Feuchtigkeit geschützt. Im Bad erhält der Trockenunterboden eine zusätzliche Abdichtung. Dazu gibt es genauere Vorschriften, die der Fliesenleger kennt.

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