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Informationen zum Thema Bauen und Modernisieren


Was heißt eigentlich Warmwasserkomfort?

Die meisten haben es schon mal erlebt: Man steht unter der Dusche und plötzlich ändert sich die Wassertemperatur. Aus einem entspannenden Duschbad wird ein eiskaltes Erlebnis. Oder man freut sich auf ein heißes Bad und steigt erwartungsvoll in die Wanne. Doch bevor man das warme Wasser genießen kann, läuft eine Menge kaltes Wasser ungenutzt in den Abguss. Wasserverschwendung ist also meist die Folge mangelnden Komforts.

Warmwasserkomfort dagegen ist definiert und setzt sich aus fünf Kriterien zusammen, die im Herbst 2003 in der Richtlinie VDI 6003(1) zusammen gefasst wurden:

  • Warmwasser ist jederzeit verfügbar. Man kann zu beliebigen Zeiten duschen, also auch dann, wenn zeitgleich an anderer Stelle das Waschbecken genutzt oder ein Bad genommen wird. Oder auch, wenn kurz vorher schon Warmwasser verbraucht wurde.
  • Beim Öffnen der Armatur steht das Wasser sofort in der richtigen Gebrauchstemperatur zur Verfügung. Es ist nicht mehr nötig, kaltes Wasser ablaufen zu lassen.
  • Die entsprechende Entnahmerate ist eingestellt. Je nach Ausführung des Duschkopfes oder dessen gewählter Einstellung kann die Warmwasserarmatur bedarfsgerecht geöffnet werden, um das richtige „Strahlbild“ zu erhalten.
  • Warmwasser ist in ausreichender Menge verfügbar.
  • Die Entnahmetemperatur kann konstant gehalten werden, auch wenn sich die Entnahmerate ändert.

Gerätetechnisch ist ein idealer Warmwasserkomfort beim Baden oder Duschen nur annähernd zu erreichen. Beste Voraussetzungen bieten die Speicher-Warmwassersysteme – wenn sie dem Bedarf entsprechend dimensioniert sind.

(1) VDI 6003 Entwurf September 2003. Trinkwassererwärmungsanlagen. Komfortkriterien und Anforderungsstufen für Planung, Bewertung und Einsatz.

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