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 Auswahl und Anbringen von Rauchmeldern
Da Rauchmelder Rauch und nicht Brand melden, werden sie im
Fachdeutsch inzwischen nur noch Rauchmelder genannt. Nahezu alle
Ausführungen sind Din-geprüft und gewähren den nötigen
Sicherheitsstandard. Die Ausführungen unterscheiden sich lediglich
dahingehend, ob sie den Rauch nur in dem jeweiligen Zimmer melden, oder
ob sie miteinander vernetzt sind und alle Rauchmelder gleichzeitig
Alarmschlagen, sobald Rauch geortet wird.
In Wohnungen und Einfamilienhäusern empfiehlt es sich, das einfache
System zu wählen, bei dem nur derjenige Rauchmelder Alarm schlägt, der
den Rauch aufgespürt hat. Es hat den Vorteil, dass der Rauch leichter
geortet und die davon ausgehende Gefahr schneller eingeschätzt werden
kann.
Anbringen von Rauchmeldern:
Da Rauch Ecken meidet, sollten Rauchmelder mit einem Mindestabstand von
1 Meter von Wänden und Nischen an der Decke angebracht werden. Auch
wenn der Anblick zunächst störend wirkt: Spätestens nach zwei Wochen
nehmen Sie den Rauchmelder optisch nicht mehr wahr, da Ihr Blick im
Alltag nur selten gen Decke gerichtet ist.
Seien Sie beim Kauf von Rauchmeldern großzügig. Insbesondere in der
Diele und in jedem Schlafzimmer sollte ein Rauchmelder montiert werden,
da er die Schlafenden wecken soll. Der Grund: Rauch führt zu einer
langsamen, immer tiefer werdenden Bewusstlosigkeit, wodurch Sie nicht
aufwachen und den Rauch (Schwelbrand) erkennen.
Darüber hinaus sollten Rauchmelder auch im Keller (Heizraum) und in
allen Räumen mit Gefahrenquelle angebracht werden, d.h. auch in
Küchen, Kinderzimmern und Kaminräumen. Allerdings sollten Sie
Rauchmelder direkt über Ihrem Herd oder der Dunstabzugshaube vermeiden,
da verfette Rauchmelder häufiger Fehlalarme auslösen können.
Ein Rauchmelder im Dachstuhl reicht keineswegs: Ist der Rauch bzw.
Brand erst einmal bis zum Dachstuhl vorgedrungen, ist das Haus
womöglich schon längst zerstört.
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