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 Innentüren aus Holz
RAL-Gütesicherungen für Innentüren
Um eine gemütliche Wohnatmosphäre zu erhalten, ist Holz optimal
geeignet und liegt genau deshalb nach wie vor im Trend.
Für den Hausbau wird schon seit Jahrhunderten Holz als
energiesparender, wirtschaftlicher und ressourcenschonender Rohstoff
genutzt.
In diesem Bereich sorgt u.a. das RAL-Zeichen - für bautechnisch
hochwertige Qualität. Es wird vom Deutschen Institut für
Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. vergeben.
Die Ansprüche an die Funktionalität, Festigkeit, Formbeständigkeit
und natürlich auch die Optik von Innentüren sind stetig gestiegen.
Wichtig ist dabei für welchen Einsatz-Bereich die Tür geplant ist.
Man unterscheidet grundsätzlich: Innentüren,
Wohnungseingangs-Türen, Haustüren, Brandschutz-Türen.
Bei der Auswahl sind die Beanspruchungsgrade für Holztüren zu
beachten:
- hygrothermische Faktoren, also Einwirkungen durch
verschiedenartige klimatische Verhältnisse
- mechanische Beanspruchung äußere Einwirkungen - harte und weiche
Stöße oder Erschütterungen
Normale Beanspruchung: bei Innentüren privater Wohnungen.
Starke Beanspruchung z.B. in Kindergärten, Krankenhäusern oder
Hotelzimmern.
Extreme Belastung: in Schulen oder Kasernen.
Feucht- und Nassraumtüren haben nochmals verschärfte Maßstäbe.
Türen im Feuchtraumbereich müssen eher kurzfristiger
Feuchteeinwirkung standhalten, die durch hohe Luftfeuchtigkeit und
direktes Spitzwasser entstehen kann. Dagegen sollten Nassraumtüren
lang anhaltende Nässe-Einwirkungen und häufiges Spritzwasser
unbeschadet überstehen. Hier hat Holz als Werkstoff seine Grenzen.
Besser bewähren sich hier Ganzglas-Türen.
- Schallschutz: Innentüren gibt es mit unterschiedlich hohem
Schallschutz, der direkt mit dem Gewicht der Tür ansteigt.
Abstellräume benötigen minimalen Schallschutz.
Für alle anderen Innentüren empfiehlt sich normaler Schallschutz.
Auf Wunsch kann auch für einzelne Zimmer erhöhter Schallschutz
gewährt werden. Dieser ist meist nur über eine zusätzliche rundum
schließende Fugenabdichtung zu erzielen.
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