
Dachdämmung: Dicke und Dichtigkeit sind wichtig
Die häufigste Methode der Dachgeschoss-Wärmedämmung ist das
Einbringen von Dämmstoffen zwischen den Dachsparren. Dies kann in
vielen Fällen vom Bauherren bzw. Modernisierer selbst ausgeführt
werden und ist daher meist auch die preiswerteste Maßnahme für
hochwertigen Wärmeschutz. Eine gute Dachdämmung bewirkt vor
allem, dass die Wohnräume im Sommer und im Winter ein angenehmes
Raumklima erhalten. Die äußeren Temperatur-Schwankungen werden vom
Dämmstoff abgefangen, so dass die Bauteil-Oberflächen im
Dachgeschoss immer etwa die Temperatur der Raumluft annehmen. Das
macht Räume wohnlich und behaglich. Um spätere Schäden in der
Dachkonstruktion zu vermeiden, dürfen bei der Ausführung keine
Fehler gemacht werden:
- Bei der Auswahl des Materials sollte eine Dicke von
mindestens 16 cm, besser 18 cm, verwendet werden.
Niedrigenergiehäuser werden mit Dämmstoffdicken von 20 cm und
mehr ausgeführt.·
- Damit die Wärmedämmung beidseitig dicht an den Dachsparren
anliegt, sollten sog. Klemmfilze verwendet werden.
- Die Dachdämmung im Wohnhaus kann sowohl mit einer
Hinterlüftung (2 cm Hohlraum über der Dämmung) als auch ohne
Hinterlüftung (Sparren-Volldämmung) ausgeführt werden. Wichtig
ist in jedem Fall, dass auf der Innenseite eine funktionsfähige,
luft- und winddichte Dampfbremse angebracht wird. Dies kann
beispielsweise eine 0,2 mm dicke PE-Folie sein. Die im
Baustoffhandel angebotenen Systeme zur Dach-Wärmedämmung sind
mit ausführlichen Verarbeitungsanleitungen versehen, an die man
sich unbedingt halten sollte.
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